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Autoindustrie-Abwanderung Österreich: Ja, es ist real – aber du brauchst einen Plan, keinen Panik

  • Autorenbild: Bernd Rohr
    Bernd Rohr
  • 30. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Auf einen Blick

Die Krise ist real - Autoindustrie-Abwanderung Österreich

  • 200.000 Menschen arbeiten in Österreichs Autoindustrie – und die Branche schrumpft INDUSTRIEMAGAZIN

  • 24.000 Jobs gefährdet durch Elektroantrieb Con-labour

  • 40% der österreichischen Auto-Exporte gehen nach Deutschland – und dort fallen massiv Jobs weg INDUSTRIEMAGAZIN

Warum "neuer Job" nicht reicht:

  • Jobsicherheit ist nicht mehr garantiert

  • Es entstehen nicht einfach neue Jobs für alle, die wegfallen

  • Die Fachkräfte, die durchkommen, haben eine zweite Säule aufgebaut

Die gute Nachricht:

  • Magna Steyr Graz bekommt neue Aufträge von chinesischen Herstellern und hat Mercedes bis 2034 Steiermark-wirtschaft

  • Strukturwandel schafft auch neue Chancen – aber nur für die, die vorbereitet sind

  • Du kannst parallel aufbauen, berufsbegleitend, mit System

Dein nächster Schritt: Nicht hoffen, dass es gut wird. Sondern handeln – jetzt.

Dunkle Wolken für die Autoindustrie in Europa. Es wird nacht.

Die Nachricht kam Anfang 2026 wie ein Schlag. BMW beendet die Z4-Produktion. Toyota zieht den Supra aus Graz. Fisker, der E-Auto-Startup, ging pleite – und mit ihm 40.000 geplante Jahres Produktionen. Für Magna Steyr, das mit rund 7.000 Beschäftigten Österreichs größtes Automobilwerk ist, war das eine Serie von Rückschlägen. Steiermark-wirtschaft

Du arbeitest vielleicht als Fachkraft in der Autoindustrie. Oder du bist Angestellter in einem Zulieferbetrieb. Oder du und dein Partner wollt gemeinsam eine Zukunft aufbauen, ohne von einem Arbeitgeber abhängig zu sein. Dann musst du wissen, was gerade passiert – nicht um Angst zu schüren, sondern um dich vorzubereiten.


Die Zahlen sind ernst. Aber die Geschichte geht weiter.

Was ist wirklich los?


In Österreich arbeiteten 2022 rund 200.000 Menschen im Automotive-Sektor. Das ist eine ganze Industrie. Und diese Industrie ist unter Druck. INDUSTRIEMAGAZIN

Der Grund: Eine "perfekte Krise". Nicht eine Sache. Mehrere gleichzeitig.

Grund 1: Deutschland verliert Seit 2019 sind in der deutschen Autoindustrie etwa 111.000 Arbeitsplätze verschwunden – das ist ungefähr jeder siebte Job. Grund: Hersteller wie BMW und Mercedes verlagern ihre Produktion nach Osteuropa, wo die Kosten halb so hoch sind. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt vor einer "dramatischen" Lage besonders für die Zulieferer. INDUSTRIEMAGAZINHandelsblatt

Grund 2: Österreich hängt ab 40 Prozent der Exporte der österreichischen Fahrzeugindustrie gehen nach Deutschland. Wenn Deutschland krank ist, wird Österreich es auch. Es ist wie eine Familie, in der der Hauptverdiener krank wird. INDUSTRIEMAGAZIN

Grund 3: Elektroantrieb = Weniger Arbeitsplätze Das ist unbequem, aber wahr: Ein Elektromotor ist nicht kompliziert wie ein Verbrennungsmotor. Weniger Teile, weniger Montage, weniger Jobs. Das österreichische Verkehrsministerium rechnet damit, dass 24.000 Arbeitsplätze durch den Elektroantrieb verloren gehen könnten. Con-labour

Grund 4: Osteuropa ist günstiger Dieselbe Arbeit kostet in Ungarn, Polen oder Tschechien 40% weniger. Dazu kommt: Neue Batterien werden nicht in Österreich gebaut – sie kommen aus Asien. Die Wertschöpfung wandert ab.

Das sind die Fakten. Sie sind nicht schön. Aber sie sind nicht das Ende der Geschichte.


Warum "neuer Job" keine echte Lösung ist


Du denkst vielleicht: "Ich such mir einfach einen neuen Arbeitsplatz."

Das ist verständlich. Aber es ist nicht realistisch. Und ich sage dir warum.

Wenn 200.000 Menschen in einer Branche arbeiten und diese Branche schrumpft, dann gibt es nicht einfach 200.000 neue Jobs in anderen Branchen, die auf dich warten.

Manche Menschen werden umschulen. Das dauert Jahre. Manche werden die Branche verlassen. Manche bekommen weniger Lohn. Das ist die historische Realität bei Strukturwandel – überall auf der Welt.

Die Fachkräfte, die gut davongekommen sind, haben eins gemeinsam: Sie haben sich nicht auf einen Job verlassen. Sie haben eine zweite Säule aufgebaut.

Das kann ein Handwerksbetrieb sein. Ein Coaching-Angebot. Ein Produkt, das sie verkaufen. Ein System, das läuft, ohne dass sie jede Stunde dafür arbeiten.

Nicht statt des Jobs. Sondern neben dem Job.


Wer ist besonders betroffen?


Wenn du Industriefachkraft bist (Techniker, Maschinenbediener, Werkzeugbauer):Deine Fähigkeiten sind gefragt – aber in einer schrumpfenden Industrie. Dein Know-how ist wertvoll, aber du bist abhängig von Arbeitgebern, die selbst unter Druck sind.

Wenn du Angestellter bist (egal in welcher Branche):Die Autoindustrie ist nur ein Beispiel. KI-Automation, Outsourcing, Restrukturierungen – sie treffen überall. Job-Sicherheit ist eine Illusion geworden. Das ist nicht deine Schuld. Das ist die neue Realität.

Wenn du und dein Partner gemeinsam was aufbauen wollt: Ein gemeinsames Geschäft gibt dir Kontrolle. Nicht einen, sondern zwei Verdienste. Nicht von der Lage eines Arbeitgebers abhängig, sondern von eurer Idee.


Die gute Nachricht: Es gibt einen Plan B


Jetzt die erleichternde Seite der Geschichte.

Magna Steyr hat neue Aufträge erhalten: Der chinesische Autohersteller GAC lässt sein Elektro-SUV Aion V bei Magna in Graz fertigen, Mercedes hat den Vertrag für die G-Klasse bis 2034 verlängert, und mit McLaren laufen Verhandlungen über zwei Elektro-Luxusmodelle. Steiermark-wirtschaft

Das bedeutet: Ja, es gibt Strukturwandel. Ja, manche Jobs werden wegfallen. Aber neue entstehen auch. Und die Menschen, die vorbereitet sind, profitieren davon.

Das gleiche Prinzip gilt für dich persönlich: Wenn du jetzt anfängst, eine Lage aufzubauen, die nicht vom Arbeitsmarkt abhängt, dann bist du geschützt. Nicht vollständig – nichts ist garantiert. Aber deutlich sicherer als die Person, die hofft, dass der nächste Job die richtige Stelle ist.


Drei konkrete Schritte


Wenn dich das triggert, hier sind drei Dinge, die du jetzt machen kannst:

1. Aktualisiere deine Fähigkeiten Nicht nur Industrie-Know-how. Sondern auch: Kommunikation, Digitales, wie du mit Menschen umgehen kannst. Das macht dich attraktiv – egal in welcher Branche du landest.

2. Bau dir parallel ein zweites Standbein auf Das muss nicht groß sein. Es kann berufsbegleitend laufen. Der Punkt ist: Du brauchst ein System, das Geld bringt, ohne dass du jede Stunde dafür arbeitest. Nicht als Traum – als Plan.

3. Vernetze dich strategisch Deine beste Versicherung sind Menschen. Andere Fachkräfte. Unternehmer. Leute, die denken wie du. Die haben Chancen, die du kennst noch nicht.


Das ist nicht neu – aber dringend


Ich begleite seit 40 Jahren Menschen dabei, sich unabhängig aufzubauen. Nicht als Traum, sondern als Realität. Die Leute, die es geschafft haben, haben eines gemeinsam gemacht: Sie haben nicht gewartet.

Die Autoindustrie wird sich stabilisieren. Neue Jobs entstehen. Aber die Jobs von morgen sind nicht mehr die Jobs von gestern. Und sie sind nicht für Menschen gemacht, die nur einen Plan haben.

Du brauchst einen Plan B. Nicht statt Plan A. Sondern neben Plan A.


Nächster Schritt?

Wenn du wissen möchtest, wie du das konkret anfängst – berufsbegleitend, mit System und Unterstützung – dann lass uns 20 Minuten reden.

Ich höre dir zu. Ich stelle echte Fragen. Und wenn es passt, zeige ich dir, wie andere es gemacht haben.

https://meet.brevo.com/bernd-rohr – Buche dir einen Termin

Nur eine ehrliche Unterhaltung.


Herzliche Grüße, Bernd Rohr


 
 
 

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